Und der Erfolg war unser…

Heute Morgen überraschte uns nach verregneter Nacht ein strahlend blauer Himmel. Unser Start um 11:30 Uhr  versprach beste Bedingungen. Regen war erst am Nachmittag wieder zu erwarten.

Unsere Rennvorbereitungen liefen perfekt, sogar den Ersatzlaufradsatz konnten wir noch mit einer neuen Kassette versehen. Pünktlich um 10:00 Uhr machten wir uns per Rad mit unseren Flaschen, den Ersatzrädern und Werkzeug auf dem Rücken auf den Weg zur Rennstrecke, Warmfahren. Unsere Betreuer Bradley und Michael, Studenten aus Pietermaritzburg waren schon zum U23-Rennen der Männer ab 9:00 Uhr an der Rennstrecke und erwarteten uns.

Nach der Aufklärung einer verwechselten Startnummer bei Lisa genügte die Zeit noch für ein paar Sprints – und schon wurde zum Start aufgerufen.

Lisa mittendrin, ich aus der letzten Startreihe, so konnte ich bestens beobachten, wie Lisa sich durch das Startgetümmel nach vorne schob, ich dagegen stand erst mal im Stau – naja, so ist da eben, wenn man 2 Jahre mit den XCO-Rennen ausgesetzt hat und dann gleich bei einem World Cup startet, in welchem es schon nach 300m Sprint in den ersten Singletrail geht!

So durfte ich den ersten Uphill raufschieben, den 2. Und 3. auch, im Stau stehen und die ersten Drops gar nicht fahren, da zu viele Fahrerinnen darin gestürzt waren. Umso besser kam ich zur 4.Runde in Fahrt, bei nunmehr freier Stecke konnte ich jeden Drop, jeden Jump und jeden Rockgarden in vollen Zügen genießen, das war mir der Start schon Wert gewesen – so schön war es.

Lisas Vorwärtsdrang konnte ich mit großer Freude über das Tal hinweg beobachten, dabei vergaß ich fast, selbst schnell zu fahren. Umso überraschter war ich, dass es mir auf dieser Strecke gelungen war, trotz Stau über 2 Runden,  nicht überrundet zu werden, sondern dass Rennen mit einem glorreichen 48.Rang zu beenden.

Im Ziel bekam ich dann die freudige Nachricht, dass Lisa sich bis auf Rang 15 vorgeschoben hatte, dabei sich nur einen Patzer erlaubt hatte und im letzten Drop lieber auf Nummer Sicher gegangen war und so mit ihrer besten World Cup Platzierung ihrer Laufbahn auftrumpfen durfte: Rang 16 für Lisa auf einer der schwierigsten MTB Rennstrecken im ganzen World Cup!

Weitere Ergebnisse unter www.uci.ch

… und ein ganz großer Dank geht an Joshreid, einen Fotografen aus Durban, welcher uns tolle Bilder zur Verfügung stellte…


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Jetzt wird’s ernst – Morgen ist der erste World Cup Start

Nun sind wir endgültig angekommen:

Pietermaritzburg, World Cup 2012 am 17.März, Start des Frauen-Eliterennen um 11:30 Uhr Ortszeit Südafrika, 10:30 Uhr Deutsche Zeit.

Drückt uns alle Damen!

Nach etlichen Trainingstouren, unter anderem mit der Deutschen Top-Downhillerin Harriet zusammen auf der Downhillstrecke, sind wir nun für das hiesige Gelände gewappnet. Es ist uns neben allen anderen Rennvorbereitungen auch gelungen, unsere neuen Bikes erfolgreich in Topform zu bringen, zur allgemeinen Freude der Sponsoren.

Heute hatten wir bei unserer Vorbelastung trockene Bedingungen trotz Regenvorhersage. Aufgrund von Lisas Nervosität hatte diese sich nochmal bei der Generalprobe im Dreck gesuhlt. Doch alles andere lief super und somit sind wir nun gespannt wie sich die Rennpferde morgen auf dem Kurs bewegen und ob es uns gelingt, da mitzuhalten.  Hoffen wir auch auf Trockenen Boden, viele Zuschauer und einen Mega-Spaß – dann ist auch uns der Erfolg sicher!


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Endlich in der Sonne und auf dem Bike

Nach anstrengenden Restorganisationen ist es uns tatsächlich gelungen, den Flieger am Sonntagabend noch zu erwischen und mit in die Sonne zu fliegen. Am Montagnachmittag in Pietermaritzburg angekommen, zuerst Bikes aufgebaut, uns im Zimmer eingerichtet, geduscht und Essen gegangen und schon war der Tag wieder rum.

Doch heute ging es endlich auf die Bikes – natürlich direkt zur Rennstrecke, die seit 2009 komplett umgebaut wurde – meine Spannung war entsprechend hoch. Ich sollte nicht enttäuscht werden, ich hatte meinen Spaß: Jede Menge Drops, enge Kurven rauf und runter, Wurzeln und die berüchtigten “Rock-Gardens”. Doch als wir die erste Runde beendet hatten und Lisa sich selbst doch noch positiv überrascht hatte, wurde die Strecke gesperrt – zu viele Knochenbrüche in den letzten 8 Tagen, einige Veränderungen müssen nun durchgeführt werden!

… und diese haben wir heute gesehen – noch schlüpfriger und holpriger – doch unsere Lust am Biken ist stark angestiegen. Registrierung am Morgen war gelungen, noch etwas ausruhen, denn erst um 12:00 Uhr wurde die Strecke geöffnet – alle Fahrer stellten sich in Position, um diese zu stürmen! Wir gingen es gelassen an und hatten dadurch kaum Stauungen an den Hindernissen. In der 3. Runde hatten wir den Dreh raus und konnten beide alle Hindernisse erfolgreich überwinden.

Uns geht’s von Tag zu Tag besser, die Sonne tut nur gut. Bald gibt’s auch ein paar neue Bilder – morgen ist Ruhetag, da werden wir’s schaffen.

Mal schauen was weiter noch passiert – wir halten euch auf dem Laufenden.


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