Cape Epic Stage 1 – wieder Dritte, doch das war heftig

Der Prologtag war wie die letzten 3 Jahre auch wieder sehr anstrengend. Nach dem Rennen eine geniale Live-Siegerehrung, doch dann ein volles Programm:

Bike-Check und Reparaturen, Klamotten waschen, kurze Massage, alles einpacken und mit den Autos zum Etappenstart ca.140km weiter entfernt, diesmal nach Robertson. In Robertson angekommen erst mal Orientierung im Race-Village, Toolboxen für den nächsten Tag packen und einchecken, Wasserflaschen vorbereiten und am Nutrition-Truck abgeben, Supporter-Pässe besorgen – und das alles musste bis 18:00Uhr fertig sein, denn da gab es Abendessen und die tägliche Siegerehrung aller Kategorien im Festzelt bereits um 19:00Uhr!

Das ist nun alles geschafft – heute früh gab es um 5:30Uhr Frühstück und um 7:00Uhr Startschuss – wir waren guter Dinge – denn den Stress vom Vortag hatte hier ja jeder wegstecken müssen. Die heutige Etappe lies mit 114km und 2300hm grüßen, natürlich keine einfachen Höhenmeter – Mr. Evil wollte es mal wieder wissen und machte ernst mit seiner Aussage das schwerste Etappenrennen der Welt auszutragen – eine halbe Stunde vor Zielschluss sind noch lange nicht alle Fahrer eingetroffen.

Lisa und ich hatten einen prima Start, kamen die ersten 600hm hervorragend rauf, doch dann wurde es mächtig steil und rutschig in den folgenden Anstiegen – etliche Kilometer mussten wir unsere Bikes schieben, die Downhills waren anspruchsvoll mit losem Gestein gespickt, also nichts für Anfänger. Mit unseren 29-er Bikes kamen wir auch hier ausgezeichnet zurecht. Die viele Lauferei hatte bei mir wie immer in solchen Fällen nach 60km heftige Beinkrämpfe verursacht und Lisa war superstark, so konnte ich mich sehr viel in Ihrem Windschatten ausruhen. Für die letzten 30km war „Sandpisten bügeln“ angesagt,  rauf und runter – endlos. Ich hatte entschieden, dass wir unsere Kräfte für die Folgetage sparen sollten, so bewältigten wir die restlichen 25km relativ entspannt, schnell spulend bis ins Ziel zurück. Dort ging die Rechnung auf, wir konnten unseren dritten Platz vor dem Südafrikanischen Team mit 1:50min Vorsprung verteidigen. Nun heißt es erst mal zu regenerieren und alles für den nächsten Tag vorbereiten. Mit Bradley haben wir den besten Supporter, den wir uns vorstellen können – Danke!


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